Nachhaltigkeit

Transparenz in Sachen Nachhaltigkeit

Man möchte gerne glauben, dass wir für eine nachhaltige und emissionsfreie Zukunft einfach nur alle Elektroautos fahren müssen. Die Wahrheit ist leider viel komplizierter. Aus diesem Grund führt Polestar die Bewegung für mehr Transparenz in der gesamten Automobilindustrie an. Um Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden durch den Mineralienabbau zu verhindern, ist eine bessere Rückverfolgbarkeit von Lieferketten unerlässlich. Und eine offene Kommunikation über die tatsächlichen Umweltauswirkungen des gesamten Lebenszyklus von Elektroautos – von der Produktion bis zum Ende der Lebensdauer.

Man möchte gerne glauben, dass wir für eine nachhaltige und emissionsfreie Zukunft einfach nur alle Elektroautos fahren müssen. Die Wahrheit ist leider viel komplizierter. Aus diesem Grund führt Polestar die Bewegung für mehr Transparenz in der gesamten Automobilindustrie an. Um Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden durch den Mineralienabbau zu verhindern, ist eine bessere Rückverfolgbarkeit von Lieferketten unerlässlich. Und eine offene Kommunikation über die tatsächlichen Umweltauswirkungen des gesamten Lebenszyklus von Elektroautos – von der Produktion bis zum Ende der Lebensdauer.

Den ökologischen Fussabdruck besser verstehen

Elektroautos erzeugen offensichtlich keine Auspuffemissionen. Wie viele Emissionen jedoch während des Herstellungsprozesses entstehen, war bisher unklar. Aufgrund des industrieweiten Mangels an Transparenz ist es schwierig, die gesamte Umweltbelastung von Elektroautos zu verstehen, und fast unmöglich, Autos verschiedener Hersteller zu vergleichen. Wir von Polestar möchten mit gutem Beispiel vorangehen und den lebenslangen ökologischen Fussabdruck aller unserer neuen Modelle, beginnend mit dem Polestar 2, und die vollständige Methodik dahinter offenlegen. Wir hoffen, dass dadurch die Auswirkungen von Elektroautos verständlicher werden, bewusstere Kaufentscheidungen getroffen werden können und zum Aufladen Energie aus erneuerbaren Quellen verwendet wird.

Der ökologische Fussabdruck des Polestar 2 in Zahlen

Im Folgenden wird der gesamte CO2e-Fussabdruck des Polestar 2 mit dem des konventionell betriebenen Volvo XC40 verglichen. Der Vergleich zeigt, dass der Polestar 2 während seiner Lebensdauer eine geringere Klimaauswirkung hat als der XC40, aber dass „grüner werden“ nicht ganz so einfach ist wie der Kauf eines Elektroautos. Die Zahlen stammen aus der von uns durchgeführten Lebenszyklusanalyse für den Polestar 2. Die darin enthaltenen Emissionen reichen von der Materialproduktion, Herstellung und Logistik über die Nutzungsphase des Autos bis hin zum Ende seiner Lebensdauer.

Bericht lesen

Diese Zahlen stellen nur einige bearbeitete Highlights dar. Die vollständige Analyse sowie die Methodik hinter der Bewertung unserer Ergebnisse finden Sie in der Lebenszyklusanalyse des Polestar 2 zum Herunterladen.

Lebenszyklusanalyse des Polestar 2 herunterladen

Nachhaltigkeitskennzeichnung von Produkten

Transparenz ist der Schlüssel zu mehr Nachhaltigkeit. Nur wenn Unternehmen ehrlich kommunizieren, was in ihren Produkten steckt und welche Wirkung sie auf die Umwelt haben, können Verbraucher fundierte Entscheide treffen. Aus diesem Grund haben wir eine Nachhaltigkeitskennzeichnung eingeführt: Produktnachhaltigkeitserklärungen geben den CO2-Äquivalenten für den gesamten Lebenszyklus und die in den Fahrzeugen von Polestar verwendeten rückverfolgbaren Materialien an – demnächst auch mit dem Hinweis, wie viel Prozent aus recycelten/erneuerbaren Ressourcen stammen. Sie geben die Klimaauswirkungen und Rückverfolgbarkeit eines Produktes an. Sobald als möglich werden sie auch Angaben zur Kreislauffähigkeit der verwendeten Materialien enthalten.

Wir sitzen alle im selben Boot

Wir möchten, dass die gesamte Automobilindustrie die gleiche Methode zur Bewertung und Darstellung des Kohlenstoff-Fussabdrucks ihrer Autos verwendet. So können Verbraucherinnen und Verbraucher endlich wahrhaft bewusste Kaufentscheidungen treffen. Und aus diesem Grund veröffentlichen wir nicht nur die Lebenszyklusanalyse des Polestar 2, sondern stellen auch alle Einzelheiten der von uns verwendeten Methodik zur Verfügung. Mehr branchenweite Transparenz kommt allen zugute: den Verbraucherinnen und Verbrauchern, Herstellern und nicht zuletzt der Umwelt.

Rückverfolgbarkeit sorgt für mehr Transparenz

Wir tun alles dafür, um sicherzustellen, dass die Mineralien und Materialien, die wir in unseren Batterien verwenden, verantwortungsvoll gewonnen werden. Dabei respektieren wir stets die Menschenrechte und belasten die Umwelt nur minimal. Durch unsere Partnerschaft mit dem Blockchain-Anbieter Circulor können wir Kobalt in unserer gesamten Lieferkette verfolgen. Zudem wollen wir schnellstmöglich weitere Rohmineralien wie Nickel, Glimmer, Mangan, Graphit und Lithium auf diese Weise verfolgbar machen.

Dadurch können wir nicht nur den Ursprung dieser Materialien, sondern auch die Methoden, mit denen sie gewonnen, verarbeitet und transportiert werden, besser regulieren. Dank diesem innovativen Ansatz zur Rückverfolgbarkeit können wir uns darauf verlassen, dass die Materialien, die bei der Batterieherstellung verwendet werden, aus Minen und/oder Recyclinganlagen stammen, die unsere Standards erfüllen. Durch die Produktnachhaltigkeitserklärungen von Polestar lassen sich die CO2-Bilanz und die in unseren Autos verbauten, rückverfolgten Risikomaterialien nachvollziehen.

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