Polestar schliesst sich der Exponential Roadmap-Initiative und der Race to Zero-Kampagne der Vereinten Nationen an

Weil wir eine nachhaltige Mobilität verfolgen, haben wir die ausgetretenen Pfade verlassen. Der Verkehr war schrecklich und er hat uns nicht dort hingebracht, wo wir hinwollten. Jetzt betreten wir unbekanntes Terrain. Um uns in einer sich schnell verändernden Welt zurechtzufinden, brauchen wir eine Roadmap: eine "Exponential Roadmap".

Der Entschied von Polestar, der Exponential Roadmap-Initiative und der Race to Zero-Kampagne beizutreten, sendet ein wichtiges Signal. Und zwar, dass emissionsfreie, elektrifizierte Autos am Horizont zu sehen sind. Nicht in 30 Jahren, sondern in 10.

Aus diesem Grund haben wir uns der Exponential Roadmap-Initiative angeschlossen. Die Initiative verbindet Unternehmen, die das Klima tief in ihre Geschäftsstrategie integrieren und das Klimageschehen in der Gesellschaft in Richtung Netto-Null beeinflussen wollen. Durch 36 Lösungen, unterstützt durch Politik, Finanzierung, digitale Technologie und Climate Leadership, können die Teilnehmenden der Initiative echte Fortschritte in Richtung des Ziels der Halbierung der Emissionen vor 2030 machen, wie es im Pariser Abkommen festgelegt ist. Diese Massnahmen werden entscheidend sein, um einige der schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels aufzuhalten und gravierende Schäden für Gesellschaften, Volkswirtschaften und die natürliche Welt zu vermeiden.

Als wissenschaftsbasierte, sektorübergreifende Zusammenarbeit zeigt die Exponential Roadmap-Initiative, wie wir eine stärkere, widerstandsfähigere und zukunftssichere Weltwirtschaft aufbauen und gleichzeitig den Wohlstand und die Gesundheit der Menschen steigern können.

Durch die Partnerschaft schliessen wir uns auch der Race to Zero-Kampagne der Vereinten Nationen an, gerade rechtzeitig zu ihrem einjährigen Jubiläum. Diese globale Kampagne versammelt Unternehmen, Städte, Regionen, Finanz- und Bildungsinstitutionen und bildet damit die grösste Allianz aller Zeiten, die sich verpflichtet hat, die globalen Emissionen bis 2030 zu halbieren und bis spätestens 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Alle Mitglieder haben sich dem gleichen übergeordneten Ziel verschrieben: Emissionen schnell und fair im Einklang mit dem Pariser Abkommen zu reduzieren, mit transparenten Aktionsplänen und robusten kurzfristigen Zielen. 

"Der Entschied von Polestar, der Exponential Roadmap-Initiative und der Race to Zero-Kampagne beizutreten, sendet ein wichtiges Signal. Und zwar, dass emissionsfreie, elektrifizierte Autos am Horizont zu sehen sind. Nicht in 30 Jahren, sondern in 10", sagt Johan Falk, Leiter der Exponential Roadmap-Initiative. "Die Initiativen von Polestar zur Entwicklung nachhaltiger Materialien und zur Förderung der vollständigen Transparenz in der Wertschöpfungskette sind ebenfalls wichtige Initiativen, die wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern unterstützen und beschleunigen wollen."

Die Initiative hält sich an das Carbon Law, das besagt, dass Unternehmen ihre Emissionen in jedem Jahrzehnt halbieren sollten. Für Unternehmen, die Lösungen für das Klima anbieten, wie Polestar, ist Wachstum unerlässlich, um die positiven Auswirkungen zu maximieren. Als reiner Elektroautohersteller ist es unsere wichtigste Aufgabe, das Geschäft exponentiell zu vergrössern, um einen schnelleren Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe zu ermöglichen. Die Reduktionsziele sind daher relativ und konzentrieren sich auf die Senkung der Emissionen bei jedem einzelnen Auto. Zu unserem Engagement gehört auch, dass wir die Entwicklung anführen, um den Kohlenstoff-Fussabdruck von Material und Herstellung zu minimieren, die Nutzung der Autos zu erhöhen, umweltfreundliches Laden voranzutreiben und auf vollständige Kreislauffähigkeit hinzuarbeiten. 

Zu diesem Zweck haben wir im April 2021 das Projekt Polestar 0 angekündigt, das darauf abzielt, bis 2030 das erste wirklich klimaneutrale Auto der Welt zu bauen und bis 2040 in der gesamten Wertschöpfungskette vollständig klimaneutral zu sein.

"Wir hören auf die Wissenschaft, die uns sagt, dass wir uns nicht schnell genug bewegen, um das 1,5-Grad-Klimaziel einzuhalten. Der Automobilsektor kann einen grossen Einfluss darauf haben. Wir müssen aktiv werden", sagt Thomas Ingenlath, CEO von Polestar. "Unsere Partnerschaft mit der Exponential Roadmap-Initiative gibt uns die Möglichkeit, gemeinsam mit Unternehmen, die unsere Ambitionen teilen, an Klimastrategien zu arbeiten. Wir hoffen, diese Plattform auch nutzen zu können, um Einfluss auf Entscheidungsträger und die Klimapolitik zu nehmen."

"Wir wollen helfen, das Narrativ rund um den Klimawandel zu ändern, so dass wir uns auf das konzentrieren, was tatsächlich Auswirkungen hat. Wir wollen Hoffnung geben. Unser Unternehmen trägt zum exponentiellen Wachstum von Lösungen bei, die unsere Welt verändern und eine nachhaltige Gesellschaft aufbauen können, und wir sind offen dafür, zu teilen, was wir tun, und zusammenzuarbeiten, um diesen Wandel herbeizuführen", sagt Fredrika Klarén, Head of Sustainability bei Polestar.

Unbekanntes Terrain ist per Definition etwas, das nicht auf einer Karte verzeichnet ist. Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Mobilität müssen wir uns also unseren eigenen Weg bahnen. Aber wir können das Rennen zum Nullpunkt nicht beenden, ohne zu wissen, wie wir zur Ziellinie kommen.

Wir brauchen eine Exponential Roadmap.

Ähnliche Artikel

Saubere Luft und saubere Strassen am weltweiten Tag der Erde

Am 22. April 2022 jährt sich zum 52. Mal der Aktionstag der weltweiten Umweltschutzbewegung, die als Earth Day bzw. Tag der Erde bekannt ist. Sie wurde 1970 in den USA als Volksaktion ins Leben gerufen und war (teilweise) eine Reaktion auf den massiven Verbrauch von verbleitem Benzin in Autos und die daraus resultierende Luft- und Umweltverschmutzung.

Erhalte alle Neuigkeiten von Polestar

Mit unserem Newsletter erhältst du stets die geballte Ladung an brandaktuellen Informationen rund um Polestar. Neuigkeiten, Veranstaltungen. Produktionsinformationen und vieles mehr.

Abonnieren
Polestar © 2022 Alle Rechte vorbehalten
Standort ändern: