Zum Hauptinhalt springen
Polestar
Polestar 2
Polestar 4
Polestar 4 Coupé

Der erste Crashtest des Polestar 2

Crashtest-Labore bauen einen Pool auf.

Crash test of a Polestar car inside a warehouse.

Das mag zunächst sehr merkwürdig klingen, doch tatsächlich können die Crashtest-Labors inzwischen nicht mehr auf einen grossen, mit Löschwasser gefüllten Pool verzichten. Da immer mehr neue Elektroautos gebaut werden, müssen auch immer mehr davon auf ihre Crashsicherheit getestet werden. Und dabei müssen wir auf jede Eventualität vorbereitet sein.

Zum Glück verlief der allererste Crashtest des Polestar 2 völlig problemlos. Bei diesem frontalen Offset-Crash mit geringer Überdeckung wirkte ein Viertel der gesamten Aufprallenergie auf die Fahrzeugfront ein (von der Mitte nach aussen gemessen). Das Testfahrzeug, dessen Lackierung so kunterbunt aussah, als wäre sie von Lil Pump persönlich entworfen worden, prallte mit einer Geschwindigkeit von 64 km/h auf das Hindernis. Hinter dem Lenkrad sass ein Dummy, an dem 70 Sensoren befestigt waren.

01/05

Alles lief glatt. Die Ingenieurinnen und Ingenieure sowie die Analystinnen und Analysten erhielten wichtige Informationen, die den Erfolg des Crashtests untermauerten:

1. Das Vorderrad löste sich schnell. So konnte die Verformung der Knautschzone minimiert werden und die Fahrerkabine war weniger betroffen.

2. Die Batterie blieb unbeschädigt – auch wenn derartige Kollisionen meist sowieso kein Risiko für Batterien darstellen.

3. Der SPOC*-Block hielt dem Aufprall stand.

In der Galerie findest du Bilder vom Aufbau, vom Aufprall und vom Ergebnis dieses Crashtests. Und sollten jemals Batterien ein unfreiwilliges Bad im Löschwasserpool nehmen müssen, werden wir das natürlich ebenfalls dokumentieren.  

*Der „Severe Partial Offset Crash Block“ ist ein Seitenaufprallschutz in Form einer Metallklammer an beiden Vorderseiten der Karosserie. Er verhindert, dass bei einem Aufprall Metall in die Fahrerkabine eindringt.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Sicherheitsmerkmalen und -innovationen, mit denen jeder Polestar ausgestattet ist, findest du hier.

Ähnliche Artikel

The Anatomy of Performance: Kann Oxford das Fahrerlebnis messbar machen?

Dasselbe Fahrzeug auf derselben Strasse kann sich völlig unterschiedlich anfühlen – je nachdem, wer am Steuer sitzt. Deshalb lässt sich das Fahrerlebnis nicht einfach mit einer Stoppuhr erfassen. Gemeinsam mit Forschern des SDG Impact Lab der Universität Oxford gehen wir der Frage nach, was die Faszination des Fahrens ausmacht und ob sie sich wissenschaftlich messen lässt. The Anatomy of Performance begleitet diese Forschung über vier Episoden hinweg.