Polestar 4 SUV Off-Grid in Ascari
Bergstrassen, eine der eindrucksvollsten Rennstrecken der Welt und ein Basecamp, das ausschliesslich von Elektrofahrzeugen mit Energie versorgt wird: Die Vorstellung des neuesten Mitglieds der Polestar Familie war alles andere als gewöhnlich.

Wer im Polestar Basecamp im Süden Spaniens ankommt, schliesst zuerst sein Fahrzeug an. Allerdings nicht an eine öffentliche Ladestation oder eine Wallbox. In Ascari fliesst der Strom in die andere Richtung: Ein einziges Kabel, verbunden mit der Vehicle-to-Load-Funktion (V2L) des Fahrzeugs, versorgt das gesamte Camp mit Energie.
Lounge-Bereich, Ladepunkte für elektronische Geräte, beheizte Matratzen und die Küche für Frühstück und Mittagessen – das gesamte Glamping-Camp neben der Rennstrecke wird ausschliesslich mit elektrischer Energie aus den Fahrzeugbatterien betrieben. Ganz ohne externe Stromversorgung.
Unter Automobil-Enthusiasten geniesst Ascari längst Kultstatus. Die private Rennstrecke in der Serranía de Ronda in Andalusien wurde vom niederländischen Unternehmer und Rennfahrer Klaas Zwart entworfen und verbindet auf über 5.4 Kilometern zahlreiche von legendären Strecken inspirierte Kurvenpassagen.
Eingebettet in eine Landschaft aus Bergen, Olivenhainen und weissen Dörfern liegt die Strecke nur wenige Kilometer von Ronda entfernt. Die umliegenden Strassen schlängeln sich durch die Berge Andalusiens und boten die perfekte Kulisse für die ersten Fahrten mit dem Polestar 4 SUV. Die Route wurde persönlich von Joakim Rydholm, Head of Driving Dynamics bei Polestar, freigegeben.

Polestar 4 SUV
Der Polestar 4 SUV baut auf dem Konzept des Polestar 4 Coupé auf, verfolgt dabei jedoch einen klar eigenen Ansatz: mehr Funktionalität, mehr Komfort und ein nochmals verfeinertes Fahrerlebnis.
«Unser Ziel war nicht, einfach einen weiteren SUV zu entwickeln», erklärt Joakim Rydholm. «Wir wollten einen SUV schaffen, der sich wie ein echter Polestar fährt. Und ich denke, das ist uns gelungen.»
Die auffälligste Veränderung zeigt sich am Heck. Während das Coupé auf eine Rückfahrkamera anstelle einer Heckscheibe setzt, verfügt der SUV über eine klassische Heckscheibe unter einem grosszügigen Panorama-Glasdach, das bis zur Heckklappe reicht. Davon profitieren insbesondere die Passagiere im Fond, die zusätzliche Kopffreiheit geniessen. Das Ladevolumen wächst bei umgeklappten Rücksitzen von 530 auf bis zu 1'665 Liter.


Off-Grid
Am Abend konnten die Gäste im Basecamp eine der praktischsten Funktionen des Polestar 4 SUV selbst erleben.
Dank Vehicle-to-Load wird die 100-kWh-Batterie zur mobilen Stromquelle. Mit dem entsprechenden Adapter liefert das Fahrzeug bis zu 3.3 kW bei 230 Volt. Genug Leistung, um Wasser zu kochen, einen Laptop zu laden oder – wie in Ascari – Beleuchtung, Heizdecken und Ladegeräte einer ganzen Zeltunterkunft über Nacht zu betreiben. Damit stets genügend Energie für die Weiterfahrt bleibt, lässt sich ein Mindestladezustand festlegen. Sobald dieser erreicht wird, beendet das Fahrzeug die Stromversorgung automatisch.
Im Basecamp von Ascari beginnt alles mit dem Einstecken eines Kabels. Tatsächlich geht es hier jedoch darum, abzuschalten. Der Polestar 4 SUV macht beides möglich.









