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Keine Schlagzeilen, nur Fortschritt: warum 31% weniger Emissionen nichts Besonderes mehr sind

Jedes Jahr veröffentlichen wir unseren Nachhaltigkeitsbericht. Und jedes Jahr zeigt er dasselbe: Die Treibhausgasemissionen pro verkauftem Fahrzeug sinken. Für uns ist das längst keine Überraschung mehr. Es ist schlicht das Ergebnis, wenn man Jahr für Jahr die richtigen, sinnvollen Massnahmen konsequent umsetzt.

Polestar Sustainability Report mit dem Titel «No headlines. But plenty of progress.» auf hellem Steinuntergrund neben einer Espressotasse.
Im Jahr 2025 stammten 83% des im Polestar 5 verwendeten Aluminiums aus Schmelzen mit erneuerbarer Energie, weitere 13% aus recyceltem Aluminium. Für den Polestar 2 und den Polestar 3 konnten wir Batterien beschaffen, die zu mindestens 50% recyceltes Kobalt enthalten.

Oft wird Fortschritt mit einem grossen Durchbruch verbunden. Mit neuer Technologie. Mit einer spektakulären Ankündigung. Mit etwas Dramatischem, das Schlagzeilen verdient. Das hier ist keine solche Geschichte.

Im aktuellen Bericht für das Jahr 2025 sind die Treibhausgasemissionen pro verkauftem Fahrzeug im Vergleich zum Ausgangswert von 2020 um 31% von 45.9 auf 31.7 tCO₂e gesunken. Für viele Unternehmen wäre das die zentrale Schlagzeile. Für uns stellt sich eher die Frage, warum es überhaupt eine sein sollte. Denn die Lösungen dahinter müssten längst überall Standard sein. Der Rückgang ist nicht das Ergebnis einer einzelnen grossen Idee. Er entsteht durch viele bestehende Ansätze, die konsequent umgesetzt werden.

Erneuerbarer Strom in der Batterieproduktion und in der Fertigung. Aluminium, das mit Wasserkraft hergestellt wird. Recycelter Stahl. Batterien mit recyceltem Kobalt. Dass all das noch immer hervorhebenswert erscheint, sagt genauso viel über den Rest der Branche aus wie über uns.

Im Jahr 2025 stammten 83% des im Polestar 5 verwendeten Aluminiums aus Schmelzen mit erneuerbarer Energie, weitere 13% aus recyceltem Aluminium. Für den Polestar 2 und den Polestar 3 konnten wir Batterien beschaffen, die zu mindestens 50% recyceltes Kobalt enthalten. Nichts davon ist besonders geheimnisvoll. Die meisten dieser Massnahmen stehen auch anderen Herstellern offen. Wir haben sie einfach konsequent umgesetzt. Und währenddessen sind wir weiter gewachsen: mit über 60’000 verkauften Fahrzeugen pro Jahr, einer Präsenz in 28 Märkten und Produktionswerken in drei Ländern. Normalerweise steigt das eine mit dem anderen. Bei uns war es umgekehrt.

Person hält den Polestar Sustainability Report mit dem Titel „No headlines. But plenty of progress.“ über einer Betonwand vor blauem Himmel.
Wer wächst, ohne gleichzeitig die Emissionen zu senken, entscheidet sich aktiv dagegen.
Michael Lohscheller, Polestar CEO

Michael Lohscheller, CEO von Polestar, sagt: «Wer wächst, ohne gleichzeitig die Emissionen zu senken, entscheidet sich aktiv dagegen. Elektromobilität bietet klare Vorteile für Kundinnen und Kunden: geringere Betriebskosten, niedrigere Emissionen und mehr Sicherheit – gerade in Zeiten volatiler Ölpreise und knapper werdender Treibstoffe, in denen die Sorge um den Preis an der Zapfsäule zunehmend die Reichweitenangst ersetzt. Mit dem Ausbau sauberer Stromquellen werden Elektrofahrzeuge nicht nur zur nachhaltigeren, sondern auch zur klügeren und verlässlicheren Wahl.»

Seit 2020 haben sich die jährlichen Verkaufszahlen von Polestar mehr als versechsfacht. Gleichzeitig sind die Treibhausgasemissionen pro verkauftem Fahrzeug von 45.9 auf 31.7 tCO₂e gesunken. Allein 2025 gingen diese Emissionen um weitere 7% zurück, während der Absatz um 34% wuchs. Heute gehört Polestar zu den europäischen Automobilherstellern mit den niedrigsten Emissionen pro verkauftem Fahrzeug. Heisst das, die Arbeit ist getan? Natürlich nicht.

Einige der grössten Herausforderungen liegen noch vor uns. Mit dem Mission 0 House in Göteborg, einem Ort der Zusammenarbeit, an dem Forschende und Ingenieurinnen und Ingenieure aus Wissenschaft und Industrie gemeinsam arbeiten, treiben wir die Entwicklung neuer Materialien und Technologien weiter voran: Stahl mit extrem niedrigen Emissionen, neue Batteriematerialien, biobasierte Textilien und Verfahren, die CO₂ in neue Materialien umwandeln können. Aber das ist eine andere Geschichte.

Hier geht es darum, was heute schon möglich ist. Und was passiert, wenn man es konsequent umsetzt – Jahr für Jahr.

Den vollständigen Bericht gibt es hier.

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