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Polestar
Polestar 2

Polestar 5 auf Eis

Der Polestar 5 hat sich am vergangenen Wochenende erstmals öffentlich auf dem Track gezeigt – allerdings auf keiner gewöhnlichen Rennstrecke. Und auch nicht als gewöhnlicher Polestar 5. Wir blicken zurück auf ein herausragendes Wochenende beim FAT Ice Race, an dem Polestar zweifellos einer der coolsten Auftritte des gesamten Events gelang.

Wer Ende Januar in dieser Ecke der österreichischen Alpen unterwegs ist, hat meist ein Ziel: das FAT International Ice Race. Ein Treffpunkt für Menschen, die Autos lieben – und genauso gerne das Treiben abseits der Strecke beobachten.

Für alle, die zum ersten Mal nach Zell am See kommen, gibt es ein paar goldene Regeln. Bring etwas Besonderes mit. Zum Beispiel ein Auto. Aber nur, wenn es der Umgebung gewachsen ist. Bring jemanden Besonderes mit. Und vor allem: Sei bereit für Drifts. Auf dem vereisten Flugfeld zählt nur eine Oberfläche – und die ist spiegelglatt.

650 kW Grand Tourer 

Der Polestar 5 hat lange auf sich warten lassen. Du kennst seinen Weg vom ersten Konzept zum Auto. Du warst bei seinem Launch dabei. Du hattest sogar die Chance, ihn bei einer VIP-Präsentation aus nächster Nähe zu erleben. Was gefehlt hat: ein Auftritt auf der Rennstrecke, vor Publikum, im echten Einsatz.

Bis jetzt.

Mit zwei vollelektrischen Prototypen beim FAT Ice Race hat Polestar einen klaren Blick in die Zukunft von Performance und neuer Autokultur eröffnet. In einer Umgebung, die sonst von Klassikern des 20. Jahrhunderts dominiert wird, setzte das moderne 650‑kW‑Antriebssystem einen deutlichen Kontrast – und zeigte, wie souverän sich ein elektrischer Grand Tourer selbst auf Eis behaupten kann.

Für diesen besonderen Anlass gab es noch ein Extra. Und da unser GT keine Wünsche mehr offen lässt, haben wir ihm einfach ein ikonisches Design verpasst.

Einer der Prototypen trug die markanten schwarz‑gelben Gran Turismo-Farben. Ein klares Statement der Partnerschaft zwischen Polestar und der legendären Gaming‑Serie. Das Resultat? Blicke, die dem Auto überall folgten, egal ob auf dem Eis oder im Fahrerlager. «Polestar ist seit jeher eine designgeführte Marke, und die Lackierung, die sie kreiert haben, ist äusserst raffiniert», sagt Kazunori Yamauchi «Kaz», CEO von Polyphony Digital und Schöpfer von Gran Turismo. «Wie erwartet haben sie wirklich geliefert.»

Es gibt Formen des Fahrvergnügens und eine allgemeine Geschmeidigkeit, die nur mit EVs erreicht werden können.
Kazunori Yamauchi, Gran Turismo-Serienproduzent
Eine Motorsport-Ikone auf Eis

«Ich wollte schon lange herkommen, und es ist das erste Mal, dass ich teilnehme», sagt Kaz, während er die vereiste Strecke entlanggeht. «Polestar und Gran Turismo sind beide anspruchsvolle Marken, deshalb fühlt es sich nur natürlich an, dass sie sich näherkommen.» 

Am Vormittag durfte Kaz eine schnelle Runde an der Seite von Ted Björk drehen, einem der erfolgreichsten Rennfahrer Schwedens. Trotz der schwierigen Bedingungen und der sensiblen Oberfläche war das Urteil eindeutig: «Ich fand, dass das Auto wirklich cool aussah. Es fühlte sich sehr stabil an. Ich dachte sofort, dass es ein wirklich gutes Auto ist. Es fährt genau dorthin, wo der Fahrer es beabsichtigt.» 

Kaz hat Jahrzehnte in digitaler und realer Autokultur verbracht. Kaum jemand ist besser geeignet, sich ein Urteil über bisherige und mögliche zukünfitge Entwicklungen zu bilden als er. Was hält er also vom Wechsel zur Elektromobilität? «Die EV-Ära hat gerade erst begonnen. Es gibt Formen des Fahrvergnügens und eine allgemeine Geschmeidigkeit, die nur mit EVs erreicht werden können. Deshalb denke ich, dass eine neue Art von Autokultur entstehen wird.» Und vielleicht weiss auch er mehr als jeder andere an diesem Wochenende, wohin die Reise geht. 

Aber für den Moment geht es um etwas Einfacheres. Feint. Apex. Drift. 

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