Schweigen – in Stein gemeißelt

Schweigen kann Frieden vermitteln. Es kann aber auch schnell unangenehm werden. Und es kann Bände sprechen. Es gibt Situationen, in denen Schweigen schlicht für das Fehlen von etwas steht. Das Fehlen von Motivation, Begeisterung oder einer Vision. Wenn es allerdings um die Klimaziele einer Fahrzeugmarke geht, ist das eine Lücke, die es unbedingt zu füllen gilt.

Bei der UN-Klimakonferenz COP26, die letztes Jahr in Glasgow stattfand, konnten wir nicht einfach weiter schweigen. Stattdessen haben wir unsere Klimaziele in einen Granitblock graviert und Fahrzeugmarken in der ganzen Welt auf diese Weise wissen lassen, dass wir die Umsetzung jedes einzelnen Klimaziels, das sie sich auf die Fahnen schreiben, genau im Auge behalten würden. In Stein gemeißelt.

Wie sich im Lauf der Zeit allerdings herausstellte, gab es nicht viel zu beobachten. Geredet wurde bei der Konferenz zwar genug, aber letztendlich war es nur eine Handvoll Fahrzeugmarken, die die Bereitschaft zeigten, Verpflichtungen einzugehen, die gerade einmal die Oberfläche dessen streiften, was ausreichend wäre. Was als ein historisches Versprechen gedacht war, erwies sich letztendlich als doch nicht mehr als ein leeres Blatt Papier.

Wahre Verpflichtungen einzugehen, ist der erste Schritt hin zu wirklichen Veränderungen. Der zweite Schritt ist das Nachverfolgen der einmal gegebenen Versprechen – ein wesentlicher Faktor, um uns selbst und andere zur Rechenschaft zu ziehen. Unsere in Stein gemeißelten Ziele fest im Blick haben wir erst kürzlich einen gezielten Aufruf zur Zusammenarbeit gestartet, um bis zum Jahr 2030 ein klimaneutrales Fahrzeug auf unsere Straßen zu bringen.

COP27 gibt Fahrzeugherstellern eine zweite Chance, um ihr Schweigen zu brechen. Und wir fordern sie dringend dazu auf, diese Chance zu nutzen. Auf unserem Granitblock ist noch genug Platz für die wahren Verpflichtungen jeder einzelnen Fahrzeugmarke. Wir müssen der Öffentlichkeit beweisen, dass wir als die Industrie, für die wir stehen, die Klimaneutralität so schnell wie möglich erreichen, und nicht – so wie bisher – uns so lange wie möglich davor drücken wollen.

Das ist umso wichtiger, da aktuelle Studien zeigen, dass die Verbrauchernachfrage nach einer gesetzlichen Weichenstellung immer stärker wird, die einen schnelleren Übergang hin zu Elektromobilität ermöglicht.

Einer globalen, von Polestar gemeinsam mit GlobeScan vorgestellten Studie zufolge, an der 18.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 19 Märkten in allen Teilen Nordamerikas, dem Asien-Pazifik-Raum und Europa beteiligt waren, befürworten 34% aller Verbraucherinnen und Verbraucher ein Verbot von Verbrennungsmotoren bis 2030. Bei der Frage nach einem Szenario für das Jahr 2035 stieg der Anteil der Befürworter sogar auf 47 Prozent.

Schweigen hat seine Zeit und seinen Platz. In unserer derzeitigen Situation gilt es allerdings, das Schweigen zu den Klimazielen zu brechen. Für dieses Anliegen gibt es bereits eine Zeit – November – und einen Platz – COP27.

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