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Das Ziel heißt Netto-Null: unser Plan für klimaneutrale Autos bis zum Jahr 2030

Jede Reise – so lang sie auch sein mag – beginnt mit dem ersten Schritt. Wir haben bereits mit den Konventionen der Automobilindustrie gebrochen und sind fest entschlossen, den Wandel zu einer nachhaltigeren Zukunft zu beschleunigen. Jetzt brechen wir zu unserer bislang wichtigsten Reise auf: Wir fordern uns selbst heraus und wollen bis zum Jahr 2030 ein klimaneutrales Auto bauen, indem wir die Emissionen in unserer gesamten Lieferkette und bei der Herstellung reduzieren.

Das ist eine historische und spannende Zeit für jeden Autobauer. Sie bietet uns die einzigartige Chance, die Initiative zu ergreifen und für einen nachhaltigen Wandel zu sorgen.

Wir nennen dieses Projekt Polestar 0.

Polestar hat dieses Projekt in seinem allerersten Jahresbericht öffentlich vorgestellt. Es ist mit dem Versprechen verbunden, alle Emissionen in der gesamten Lieferkette und bei der Fahrzeugherstellung zu eliminieren. Solange es keine nachweislich wirksamen Kompensationslösungen gibt, muss der Ausgleich von CO2-Emissionen als letzter Ausweg angesehen werden. Wir konzentrieren uns daher stattdessen auf die Reduzierung der Emissionen, die wir direkt oder indirekt kontrollieren und beeinflussen können. Das heißt, dass alle Bestandteile der Polestar Lieferkette unsere Zielvorgaben erreichen müssen, ohne auf Kompensationsmaßnahmen wie das Anpflanzen von Bäumen oder ähnliche Maßnahmen zurückzugreifen, die darauf setzen, dass Pflanzen CO2 aufnehmen. Unser ultimatives Ziel ist ein Auto, das unser Werk ganz ohne CO2-Fußabdruck verlässt.

Der Polestar 0 soll sich durch ein innovatives und kreislauffähiges Konzept auszeichnen, das recycelte Materialien, kreislauffähige Batterien und erneuerbaren Energien in der gesamten Lieferkette umfasst.

Das gab es bislang noch nie. Es ist eine große Herausforderung. Und wir haben neun Jahre Zeit, um sie zu meistern.

Ein entscheidender erster Schritt auf dieser Reise ist die vollständige Transparenz. Ohne sie sind alle anderen Bemühungen hinfällig. Deshalb veröffentlichen wir ab jetzt für jedes Polestar Modell eine Produktnachhaltigkeitsdeklaration auf unserer Website und in unseren Polestar Spaces. In dieser Erklärung weisen wir die gesamte CO2-Bilanz und die rückverfolgten Materialien unserer Fahrzeuge aus. Weitere Angaben wie etwa der Anteil von recycelten Materialien und nachwachsenden Rohstoffen werden demnächst folgen. Ein weiterer Schritt ist der Betrieb eines der umweltfreundlichsten Automobilwerke der Welt in China, das ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen versorgt wird.

„Als Hersteller von Elektroautos müssen wir uns natürlich keine Gedanken über Dinge wie Verbrennungsmotoren machen, die giftige Abgase erzeugen. Aber trotzdem können wir uns nicht einfach entspannt zurücklehnen. Wir müssen all unsere Bemühungen darauf konzentrieren, die Emissionen in unserer gesamten Lieferkette und bei der Fahrzeugherstellung drastisch zu reduzieren. Das ist eine historische und spannende Zeit für jeden Autobauer. Sie bietet uns die einzigartige Chance, die Initiative zu ergreifen und für einen nachhaltigen Wandel zu sorgen. Zum ersten Mal können wir es wagen, von einer Zukunft mit klimaneutralen und kreislauffähigen Autos mit einem tollen Design zu träumen, die dem Menschenrecht auf eine sauberere Luft zum Atmen gerecht wird“, so Fredrika Klarén, Head of Sustainability bei Polestar.

Polestar geht Herausforderungen entschlossen an. Wir wissen, dass bis zum Erreichen unserer Netto-Null-Ziele noch ein langer Weg vor uns liegt. Deshalb ist es richtig, dass wir jetzt den ersten Schritt machen.

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Polestar intends to go public

Polestar has never gone it alone. We’ve had plenty of collaborators, kindred spirits, and fellow EV enthusiasts with us on our journey towards sustainable electric mobility. And now, in Gores Guggenheim Inc., we have a new partner. One with whom we intend to go public, pursuant to a business combination agreement which we have signed.

* Neueste Studien haben ergeben, dass der aktuelle Trend, Emissionen durch das Anpflanzen von Bäumen zu kompensieren, auf lange Sicht nicht nachhaltig ist. Die Folge ist ein zu großer Landverbrauch. Außerdem wissen wir noch zu wenig darüber, wie viel CO2 die Wälder und Böden langfristig tatsächlich speichern können. Zudem bergen derartige Kompensationsmaßnahmen das Risiko, Monokulturen und den Verlust der Artenvielfalt zu fördern. Und zu guter Letzt gibt es auch keine Garantie, dass ein mühsam angepflanzter Wald dereinst nicht doch wieder abgeholzt, durch einen Waldbrand vernichtet oder durch die Folgen des Klimawandels geschädigt wird.
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