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Precept: Kamera statt Heckscheibe

Objekte in einem Spiegel sind oft näher als gedacht. Und manchmal, etwa bei sehr schlechtem Wetter, sind sie möglicherweise gar nicht zu sehen. Wir haben die Spiegel daher durch Kameras ersetzt.

Eine stromlinienförmige Silhouette, ein geräumiges Interieur und eine freie Sicht nach hinten? Diese drei Dinge zu kombinieren stellt schon lange eine Herausforderung beim Automobildesign dar. Je niedriger der Dachabschluss, desto aerodynamischer das Auto. Und desto kleiner das Sichtfeld – leider.

Wir beschreiten daher wie so oft neue Wege. „Beim Polestar Precept haben wir die Heckscheibe durch ein Kamerasystem ersetzt. Der Rückspiegel ist ein Bildschirm, sodass die Person am Steuer in Echtzeit sieht, was hinter dem Auto vor sich geht. Die Dachlinie ist ziemlich weit nach unten gezogen, wodurch die Insassen im Fond eine tolle Panoramasicht genießen“, erklärt Polestar Designchef Maximilian Missoni.

Paradoxerweise eröffnet uns das Schließen des Hecks neue Möglichkeiten. Dort, wo normalerweise die Heckscheibe wäre, befindet sich nun ein rotierender Kristall mit einem holografischen Polestar Symbol. „Polestar ist durch und durch eine Technologiemarke. Wir sind dafür bekannt, dass wir Technologie in Designkonzepte umlegen. Aber manchmal bauen wir auch künstlerische Details wie den Kristall ein“, so Missoni weiter.

Was der Precept selbst im Rückspiegel sieht? Den Polestar 2 mit seinen rahmenlosen Außenspiegeln. Die Kameras sind der nächste Entwicklungsschritt: Sie vergrößern das Sichtfeld, während sie gleichzeitig die Spiegelfläche verkleinern.

Die Zukunft ist – wie so viele andere Objekte – näher, als wir manchmal denken.

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