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Fünf Fragen an Aloka Muddukrishna

Aloka Muddukrishna ist von Beruf User Experience Designer. Er ist dafür verantwortlich, die Bedienoberfläche unserer Polestar Modelle so intuitiv und „mitdenkend“ wie möglich zu gestalten.

Was ist das Beste an Ihrem Job?

Mit Anwendern zu sprechen, ihre Probleme zu verstehen und sie aus dem Weg zu räumen.

Auf welchen Teil Ihrer Arbeit bei Polestar sind Sie besonders stolz?

Den Polestar 2! Und damit meine ich den gesamten Prozess vom Projektstart vor einigen Jahren bis zu seiner tatsächlichen Entstehung. Außerdem macht es mich sehr stolz, wenn ich Hardware-Änderungen anstoßen kann, die allein einem besseren Nutzungserlebnis dienen. So haben wir etwa den Start/Stopp-Knopf durch einen intelligenten Sensor im Fahrersitz ersetzt, der die Absicht der am Steuer sitzenden Person erkennt.

Welchen anderen Job würden Sie gerne machen, wenn Sie nicht diesen hätten?

Dann würde ich gerne Tonmodelle bauen. Den Ton Schicht um Schicht abzutragen, bis die gewünschte Form herausgearbeitet ist, das hat etwas. Das wäre eindeutig mein zweiter Traumjob.

Wenn Sie eine Superkraft hätten, welche wäre das?

Meine Arbeit dreht sich um menschliche Emotionen, also mag sich das jetzt ein bisschen ironisch und vielleicht auch verrückt anhören: Ich würde mir wünschen, mich auf Knopfdruck in einen Vulkanier aus Star Trek und wieder zurück in einen Menschen verwandeln zu können. Ich liebe es, wie die Vulkanier Entscheidungen rein aus logischen Gesichtspunkten treffen und dabei sämtliche Gefühle ausklammern. Menschliche Gefühle können manchmal eine ziemliche Last sein. Stellen Sie sich einfach ein Jahr ohne Emotionen vor: Man müsste sich keine komplizierten Fragen stellen – etwa nach dem Sinn des Lebens oder ob man jemandem in einem Meeting zu nahe getreten ist.

Würden Sie lieber Tiere oder Elektronikbauteile mit Ihren Gedanken steuern können?

Eindeutig Elektronikbauteile! Wie wäre es wohl, wenn Mensch und Elektronik als eine Einheit agieren würden? Die Maschine wäre uns Menschen immer einen Schritt voraus und eifrig darauf bedacht, uns zu helfen. Im Internet habe ich von Projekten gelesen, bei denen Amputierte ihre Prothesen allein durch neuronale Signale aus dem Gehirn steuern können. Ist das nicht faszinierend?

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