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Fünf Fragen an Sofie Dunert

Sofie Dunert ist als Product Development Engineer unter anderem für die Entwicklungsfahrzeuge unserer F+E-Abteilung zuständig. Außerdem ist sie stolze Besitzerin von Kiwi, der Bürohündin und inoffiziellen Gute-Laune-Macherin von Polestar.

Sieht Ihr Arbeitsalltag wirklich so aus, wie ihn sich die meisten Leute vorstellen?

Wenn mich jemand fragt, was genau ich in meinem Job mache, habe ich darauf keine schnelle Antwort. Meine Tätigkeit umfasst viele verschiedene Aspekte. Das ist bei Polestar gang und gäbe und einer der Gründe, warum bei uns niemand eine offizielle Stellenbezeichnung hat. Die Kurzfassung lautet, dass ich als Product Development Engineer bei Polestar sicherstelle, dass nicht nur die Entwicklungsfahrzeuge, sondern der gesamte Forschungs- und Entwicklungsbereich stets in Bestform sind. Und dafür erledige ich auch viele administrative Aufgaben. Ich muss Dinge planen, alle auf dem Laufenden halten und eine Menge Fragen beantworten. Und dann fällt mir noch die wichtige Aufgabe zu, positive Energie zu verbreiten, denn ich bringe meine Hündin Kiwi jeden Tag in die Arbeit mit.


Gibt es einen Trend, der Ihren Arbeitsbereich derzeit besonders stark prägt?

Ich weiß nicht, ob man das als Trend bezeichnen kann, aber wir bekommen hier endlich ein paar fertige Polestar zu Gesicht! Wir haben bereits mehrere Polestar 1 erhalten, und schon bald wird der Polestar 2 folgen. Uns fragen die Leute immer wieder nach Probefahrten, aber bislang hatten wir nie ein Auto zur Verfügung. Das wird sich jetzt ändern. Ein genereller Trend ist jedoch sicherlich, dass sich immer mehr Menschen für ein Elektroauto entscheiden. Ich fahre jetzt schon seit mehreren Jahren elektrisch. Es unterscheidet sich – im positiven Sinne – in sehr vielen Dingen von einem „normalen“ Auto. Ich persönlich fahre nicht mehr gern mit einem Verbrenner-Auto. Allein schon die regelmäßigen Tankstellenbesuche fühlen sich inzwischen wie ein Relikt aus dem vergangenen Jahrhundert an.


Was ist – abgesehen vom elektrischen Strom – Ihre Lieblingserfindung?

Da ich ziemlich praktisch veranlagt und noch dazu ein kleiner Kontrollfreak bin, ist es für mich ganz klar das Handy. Es muss nicht einmal ein Smartphone sein. Aber Leute überall erreichen zu können, finde ich einfach super – sei es aus Sicherheitsgründen oder weil es einfach so effizient ist.


Was lässt Sie hoffnungsvoll in die Zukunft blicken?

Bestimmt lässt es niemanden kalt, welches Leid die Ausbreitung von COVID-19 gerade weltweit verursacht. Aber manchmal braucht es wahrscheinlich ein solches einschneidendes Ereignis, damit die Menschen innehalten, nachdenken und erkennen, wie sehr wir wirklich voneinander abhängig sind. Und dass es nicht ausreicht, wenn nur eine Handvoll ihre Einstellung und Lebensweise ändert, damit sich ein tiefgreifender Wandel vollzieht. Wir müssen alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Ich denke da beispielsweise an die Klimadebatte, bei der immer noch viele Menschen behaupten, dass man als Einzelperson nichts bewirken könne. Auf gewisse Weise zeigt uns diese Krise, dass wir unsere Lebensweisen tatsächlich ändern und zusammenarbeiten können. Und genau deshalb blicke ich ziemlich hoffnungsvoll in die Zukunft.


Was hat sich in Ihrem Arbeitsbereich in den letzten zehn Jahren getan oder verändert?

Dank der modernen Technik ist meine Arbeit insgesamt viel einfacher geworden – insbesondere im administrativen Bereich. Als ich bei Volvo anfing, hatte man dort gerade das Telefonbuch abgeschafft. Wenn ich mit jemandem sprechen wollte, musste ich ewig herumtelefonieren, bis ich die richtige Person in der Leitung hatte. Heute braucht man nur kurz im Internet nachzuschauen und findet seine Ansprechperson sofort. In meinem Job war es schon immer wichtig, ein großes soziales Netzwerk zu haben. Sie können sich bestimmt vorstellen, wie vorteilhaft die moderne Kommunikation dabei für mich ist. Früher hatte ich keinen Laptop. Ich notierte alles auf Papier, übertrug es später in den Computer und versendete es per E-Mail. In Meetings verwende ich aber heute noch Stift und Papier, da es mir unhöflich vorkommt, auf einen Bildschirm zu starren, während jemand redet.

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