In der Montagehalle werden die verschiedenen Komponenten, aus denen der Polestar 1 besteht, per Hand zusammengefügt: Dazu gehören unter anderem die Montage des Antriebsstrangs und des Getriebes und der Einbau der Inneneinrichtung.

Die einzigartigen Carbon-Karosserieteile des Polestar 1 werden in einem eigens dafür entwickelten Montagegestell per Hand an seinem stählernen Chassis befestigt. Dies gewährleistet höchste Präzision. Sobald die Karosserieteile und das Chassis zusammengeführt sind, wird das Chassis bei der sogenannten „Hochzeit“ mit dem Motor, dem Getriebe und dem Fahrwerk verbunden. Dabei ist höchste Genauigkeit gefragt, damit jeder Bolzen, dessen Gewinde aus dem Chassis ragt, perfekt auf die entsprechende Montageöffnung in der Karosserie ausgerichtet ist. Nach der „Hochzeit“ folgt sogleich der nächste Schritt.

Dabei werden die sogenannten „Hang-on-Parts“ (HOP) montiert: die Kotflügel und Türen sowie die Front- und Heckklappe. Alle Bauteile werden akribisch vermessen, bevor sie per Hand befestigt werden. So entsteht die einzigartige Silhouette jedes Polestar 1 mit höchster Präzision.

In der Lackiererei und im Schleifraum finden einige der kniffligsten Arbeitsschritte des gesamten Fertigungsprozesses statt. Eine Kombination aus maschinellem und manuellem Schleifen hat sich als beste Methode erwiesen, um die Carbonteile auf das Lackieren per Hand vorzubereiten, ohne die Linien und Konturen der Design-Silhouette zu beeinträchtigen.

Danach durchläuft der Polestar 1 in der Customer Acceptance Line (CAL) eine unnachgiebige Qualitätskontrolle. Hier unterzieht ein Polestar Qualitätsprüfer jeden fertig montierten Polestar 1 gemäß „hyperkritischer sensorischer Normen“ einer mehr als achtstündigen Inspektion. Dabei überprüft er vom Geruch bis zur Haptik jedes Detail und jede Funktion des Fahrzeugs, bevor er es zur Auslieferung an den Kunden freigibt.

Da wir uns stets vom Mantra der „reinen und fortschrittlichen Performance“ leiten lassen, spielt die Nachhaltigkeit natürlich auch bei der Fertigung eine entscheidende Rolle. Daher verfolgten wir schon bei der Konzeption unseres Fertigungszentrums das Ziel, dieses zu einem der umweltfreundlichsten Automobilwerke in ganz China zu machen. Durch eine von Anfang an auf maximale Nachhaltigkeit ausgerichtete Planung und die strikte Beschränkung auf Zulieferer, die selbst strengste Umweltschutznormen einhalten, streben wir die LEED-Bewertung Gold an, eine weltweit anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierung für umweltfreundliches, ressourcenschonendes und nachhaltiges Bauen.

Darüber hinaus wollten wir im Design des Polestar Fertigungszentrums das Wesen und Ethos unserer Marke zum Ausdruck bringen. In unserem Markenerlebniszentrum begleiten wir Besucher, die noch nicht mit Polestar vertraut sind, auf eine spannende Reise durch die verschiedensten Aspekte des Polestar Universums. Im Fertigungszentrum selbst lassen zahlreiche Texte und Filme zum Design, Charakter und zur Philosophie unserer Marke die ganze Welt von Polestar lebendig werden. Eine faszinierende Multimedia-Installation setzt außerdem die technische Konstruktion und Ausstattung des Polestar 1 wirkungsvoll in Szene.

Teilweise wurde die Marke Polestar dafür geschaffen, um mit den Konventionen der Automobilbranche zu brechen. Dabei wollen wir ganz im Sinne unseres Markensymbols als leuchtendes Vorbild vorangehen, führende Innovationen hervorbringen und zeigen, was sich durch den uneingeschränkten Fokus auf ein herausragendes Produkt alles erreichen lässt. Im neu eröffneten Polestar Fertigungszentrum wird daraus nun atemberaubende Performance aus Stahl und Carbon.

Der Wandel ist vollendet.