Motifs

Windsurfer mit einer Vision
Florian Jung

Florian Jung ist wohl einer der engagiertesten Windsurfer, wenn es um Themen wie Umweltschutz oder soziales Engagement geht. So leistet er mit seiner Stiftung MonCoeur Entwicklungsarbeit in Afrika oder setzt mit seinen eigenen Umweltprojekten Statements für mehr Klimaschutz. Wir sprechen mit Ihm darüber, welche Bedeutung Nachhaltigkeit für ihn und seine Familie hat, was er seinen Kindern mitgeben will und warum der Polestar 2 für ihn das Auto der Zukunft ist.

Florian Jung ist wohl einer der engagiertesten Windsurfer, wenn es um Themen wie Umweltschutz oder soziales Engagement geht. So leistet er mit seiner Stiftung MonCoeur Entwicklungsarbeit in Afrika oder setzt mit seinen eigenen Umweltprojekten Statements für mehr Klimaschutz. Wir sprechen mit Ihm darüber, welche Bedeutung Nachhaltigkeit für ihn und seine Familie hat, was er seinen Kindern mitgeben will und warum der Polestar 2 für ihn das Auto der Zukunft ist.

„Die Welt ist wie ein Haus. Wenn jeder sein eigenes Zimmer aufräumt, können wir auch mit acht Milliarden Menschen dort wohnen.”

Fangen wir mit einer allgemeinen Frage an: Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in deinem Leben?

„Für mich persönlich ist Nachhaltigkeit extrem wichtig. Leider wird das Wort mittlerweile sehr inflationär genutzt und viele mögen und können es nicht mehr hören. Um das Thema greifbarer zu machen, vergleiche ich die Welt gerne mit einem großen Haus. Und wenn jeder einzelne von uns sein eigenes Zimmer hin und wieder sauber macht, können wir auch mit knapp 8 Milliarden Menschen gemeinsam in diesem Haus wohnen. Das Problem entsteht, wenn Teile der Bevölkerungen eben genau das nicht machen und das Haus dann in der Konsequenz zusammenfällt. Es geht für mich also vor allem darum, dass jeder sein eigenes Handeln überdenkt und wir so gemeinsam die Ressourcen schützen, die wir wirklich brauchen.

Du hast mittlerweile deine eigene Familie: Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit in der Erziehung deiner Kinder?

„Das Thema zieht sich durch unseren gesamten Alltag. Das fängt schon morgens beim Spaziergang am Meer an: Meine Kinder sehen immer wieder Plastik oder Fischernetze, die dort nicht hingehören. Meine Aufgabe ist es dann, ihnen zu erklären, dass so etwas eben nicht an den Strand, sondern in die Mülltonne gehört, da sonst Tiere gefährdet werden können. Generell versuche ich meine Kinder so zu erziehen, dass sie immer über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Beispielsweise sind wir viel in Afrika unterwegs, wo die Menschen mit ganz anderen Problemen konfrontiert sind. Ich bin der festen Überzeugung, dass Kinder vor allem durch Adaption und die Erfahrungen, die sie machen, dazulernen. Und wenn sie viel von der Welt sehen, wie jetzt meine Kinder, dann ist das hoffentlich die beste Ausbildung oder die beste Schule des Lebens, die ich ihnen bieten kann.“

„Es geht dabei nicht darum, perfekt zu sein. Sondern darum, kleine wichtige Sachen, Rituale im Alltag zu ersetzen und andere dementsprechend einzubauen.“

Kommen wir zum Thema Automobilindustrie. Wie gehören Nachhaltigkeit und die Automobilbranche zusammen deiner Meinung nach?

„Auf lange Sicht ist für mich die Elektromobilität die nachhaltigste Option - insbesondere, wenn die E-Autos künftig noch mehr mit Ökostrom betrieben werden können. Für mich geht es da schon in die richtige Richtung, wir sind aber natürlich noch ganz am Anfang eines großen Entwicklungsprozesses. Beispielsweise wird ja auch noch an einer umweltschonenderen Batterieproduktion gearbeitet und auch das Lademanagement wird künftig noch intelligenter. Wenn ich mir das alles anschaue, bin ich davon überzeugt, dass das Thema Elektromobilität ein in sich geschlossenes Konzept ist, das uns voranbringen wird, keine Frage.

Es passiert momentan ja sehr viel in Richtung Klimaschutz und trotzdem passiert vielen nicht genug. Wie bewertest du die derzeitigen Anstrengungen und Bewegungen? 

„Ich glaube, dass es sehr viele Impulse gibt, die in die richtige Richtung gehen. Ich finde es aber schade, dass zu oft mit dem Finger auf andere gezeigt wird und so vermeintliche Fehler aufgedeckt werden sollen.

Auch ich bin immer wieder damit konfrontiert: Wie kannst du dich als Environmentalist darstellen und fliegst mehr um die Welt als jeder andere? Natürlich stimmt das und ich verstehe auch die Frage. Aber wenn ich nicht unterwegs bin, kann ich meine Mission oder meine Vision gar nicht erst aus- und erfüllen. Ich bin überzeugt, dieses Imperfekte, die Tatsache, dass die Welt einfach nicht perfekt ist - das sollten wir alle akzeptieren. Auf Basis dessen können wir dann gezielt nach Lösungen und Optimierungsmöglichkeiten schauen. Es geht dabei nicht darum, perfekt zu sein. Sondern darum, kleine wichtige Sachen, Rituale im Alltag zu ersetzen und andere dementsprechend einzubauen. Und diese kleinen Dinge in Summe ergeben dann die große Veränderung, die wir brauchen.“

„Der Polestar 2 fühlt sich an, als hätte man ein paar Entwicklungsschritte übersprungen.“

Wenn wir von Nachhaltigkeit sprechen: Was gefällt dir an Polestar und besonders am Polestar 2?

„Ich habe vorher noch nie in einem Auto gesessen, in dem man sich fühlt, als hätte man einfach ein paar Entwicklungsschritte übersprungen. Dazu zählen beispielsweise das Infotainmentsystem mit Google oder auch die Beschleunigung. Das ist einfach was ganz Neues. Was mich auch beeindruckt hat, ist die Stille und die Art des Fahrens. Selbst am Strand kann ich problemlos fahren und auch der Übergang von der Straße aufs Gelände ist gar kein Problem. Insgesamt war es für mich ein sehr schönes Erlebnis, den Polestar 2 mal richtig kennenzulernen.“

Wo würdest du Parallelen sehen zwischen Polestar, den Polestar fahren und dir und deiner Leidenschaft für das Surfen? 

Ein großes Thema ist für mich auf jeden Fall das Zusammenspiel. Ein idealer Tag sähe für mich so aus, dass ich mit dem Polestar 2, den ich direkt an meinem Haus mit Solarenergie laden kann, zu meinen Spots fahre und nach der Session weiß: Ich habe heute wirklich null Emissionen verbraucht. Das andere ist tatsächlich der Spaß. Sowohl das Fahren mit dem Polestar 2 als auch das Surfen sind Rituale oder eine Art kleinere Freude im Alltag, die mir sehr viel Spaß machen. Mit so einem Auto langfristig von A nach B zu fahren wäre toll und das sogar noch mit einem guten Gewissen.

Wir alle sollten uns mit der Frage beschäftigen: „Wie können wir den Strom so produzieren, dass er möglichst grün und nachhaltig ist?“

Gibt es einen Moment, der dir vom Fahrerlebnis besonders in Erinnerung bleibt oder der dir vielleicht das größte Lächeln ins Gesicht gezaubert hat?

„Wir haben extrem viel gute Musik gehört. Was hier wirklich anders war, als bei anderen Autos, war der Sound - allein deswegen, weil man keine Außengeräusche hat. Die Lichteffekte beim Anmachen oder Abschließen des Autos, fand ich auch sehr cool. Und dann ganz klar diese wahnsinnige Power, die der Polestar 2 hat - das ist schon ein kleiner Adrenalinkick, den man da bekommt. Ähnlich wie auf einer Welle, wenn man da runterfährt.“

Wenn du dir von der Automobilindustrie was wünschen könntest - was wäre das? 

Zum einen würde ich mir wünschen, dass die gesamte Branche an strengere Regeln gebunden ist. Zum anderen sollte es weniger Alternativen geben und Benziner oder Dieselfahrzeuge sollten so schnell es geht durch Elektroautos ersetzt werden. Dabei ist natürlich wichtig, dass das Netz in Deutschland aber auch weltweit weiter ausgebaut wird. Im Zuge dessen, sollten wir künftig aber auch genau wissen, wo unsere Energie herkommt. Wir alle sollten uns mit der Frage beschäftigen: Wie können wir den Strom so produzieren, dass er möglichst grün und nachhaltig ist?“

Und wenn du dir von der Zukunft etwas wünschen könntest, unabhängig von der Automobilindustrie - was wäre das für ein Wunsch? 

„Mein Wunsch wäre, dass Mobilität jedem Menschen künftig zur Verfügung steht - preiswert und nachhaltig. Ein komplett emissionsfreies Fahren und eine nachhaltige Herstellung stehen dabei auch auf der Liste. Mir geht es darum, dass ganze Thema zugänglicher zu machen, das eben jeder etwas davon hat und das weltweit.

Zudem wünsche ich mir, dass ein Bewusstseinswandel durch die Gesellschaft geht und wir unsere unermesslichen Möglichkeiten besser nutzen. Letztlich sind wir ein Teil der Natur und und mit allem verbunden. Darüber hinaus kann es sehr viel Spaß machen, zu lernen, sich besser anzupassen - nicht nur zu unserem eigenen Interesse, sondern auch zum Wohle unserer Kinder.“

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