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Wir reden Klartext: Polestar lanciert eine Initiative zur Nachhaltigkeitskennzeichnung von Produkten

Drin ist, was draufsteht.

Die Verbraucher treiben den Wandel zu einer nachhaltigeren Wirtschaft massgeblich an. Damit sie fundierte und ethische Entscheide treffen können, brauchen sie die richtigen Werkzeuge.

Nachhaltigkeit steht derzeit praktisch in jedem Unternehmen zuoberst auf der Prioritätenliste. Damit hat das Gerangel darum, sein Engagement für die Umwelt lautstark kundzutun, begonnen. «Greenwashing», bei dem Produkte oder Prozesse als umweltfreundlicher dargestellt werden, als sie es in Wirklichkeit (oder schlimmstenfalls überhaupt nicht) sind, findet sich in jeder Branche. Und obwohl es einem schwerfällt, für dieses Verhalten Verständnis aufzubringen, lassen sich die Motive, die dahinterstecken, trotzdem bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Der Klimawandel ist eine reale Krise, die in Echtzeit voranschreitet. Und niemand will Teil der Ursache sein.

Das zieht wiederum weitere Probleme nach sich. Deshalb ist Transparenz eindeutig der Schlüssel zu mehr Nachhaltigkeit. Unternehmen müssen ehrlich über ihre Produkte und deren Herkunft informieren. Nur dann können Konsumentinnen und Konsumenten fundiert entscheiden. Wer etwas als «umweltfreundlich» verkauft, obwohl es das gar nicht ist, führt die Menschen bewusst hinters Licht. Sie nehmen dann fälschlicherweise an, dass sie damit einen wichtigen Beitrag für eine sauberere Umwelt leisten, obwohl dies nicht den Tatsachen entspricht. Dadurch schreitet die Klimakrise mit ihren dramatischen Folgen ungebremst voran.

Aus diesem Grund haben wir eine Nachhaltigkeitskennzeichnung eingeführt: Jedes unserer Produkte ist mit einer Produktnachhaltigkeitserklärung versehen, die den CO2-Äquivalenten (CO2e) für seinen gesamten Lebenszyklus und die dafür verwendeten, rückverfolgbaren Materialien angibt – demnächst auch mit dem Hinweis, wie viel Prozent aus recycelten/erneuerbaren Ressourcen stammen. Das Ziel dieser Initiative lautet, eine höhere Transparenz zu schaffen, indem wir die Klimaauswirkungen und die Rückverfolgbarkeit für jedes Fahrzeug klar benennen. Demnächst wird diese Nachhaltigkeitskennzeichnung auch Angaben zur Kreislauffähigkeit der verwendeten Materialien enthalten. Informationen dazu präsentierten wir sowohl in unseren Polestar Spaces als auch auf unserer Website. Beispielsweise verlässt der Polestar 2 das Fertigungswerk bereits mit einem CO2e-Fussabdruck von 26 Tonnen. Diese Zahl möchten wir der Öffentlichkeit nicht vorenthalten.

«Die Verbraucher treiben den Wandel zu einer nachhaltigeren Wirtschaft massgeblich an. Damit sie fundierte und ethische Entscheide treffen können, brauchen sie die richtigen Werkzeuge», sagt Polestar CEO Thomas Ingenlath.

Ein Mangel an vollständiger Transparenz kommt einem Scheitern auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit gleich. Man muss Erfolge kommunizieren («Greenhushing», die weniger bekannte Variante des Greenwashing, vermeiden), Misserfolge dokumentieren und die richtigen Lehren ziehen. Wir haben unsere Ökobilanz (LCA report) ganz im Sinne einer vollständigen Transparenz veröffentlicht. Das gilt natürlich auch für unseren Jahresbericht.

Wer die Klimaauswirkungen von Produkten, ihren Bestandteilen und ihrer Herstellung verschweigt, handelt genauso unverantwortlich wie jemand, der versucht, die schädlichen Nebenwirkungen eines Medikaments im Kleingedruckten zu verstecken. Das ist nicht nur betrügerisch, sondern auch gefährlich. Deshalb lehnt Polestar ein solches Verhalten strikt ab.

Bei Polestar ist immer genau das drin, was draufsteht.

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